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Umsetzung

Das NFP 51 will einen Beitrag leisten, damit die handelnden Institutionen und Personen die Integrations- und Ausschlussprozesse besser verstehen und die Aktivitäten besser beurteilen können. Die Forschenden stehen von Forschungsbeginn an im Austausch mit der Praxis. Umsetzung wird nicht als einseitiger «Aufklärungsakt» der Wissenschaft, sondern als kontinuierlicher Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis verstanden.


Im Zentrum stehen vier Umsetzungsziele:

Wissen transferieren
Das Wissen über Entstehungsprozesse, Funktions- und Wirkungsweisen von sozialer Integration und Ausschluss in der Schweiz soll dort hineinfliessen, wo Optionen diskutiert und Entscheide gefällt werden. Dies ist in der Politik, in den eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Verwaltungen sowie in Wirtschafts- und Wohlfahrtsunternehmen der Fall.

Impulse auslösen
Die Forschungsergebnisse sollen Debatten in Politik, Verwaltung und Fachkreisen auslösen. Darin soll die wissenschaftliche Stimme grosses Gehör finden.

Sensorium für Integration und Ausschluss schärfen
Das NFP 51 soll die Vielfalt normierender Kräfte in der Gesellschaft sichtbar machen und das Sensorium für Chancen und Risiken von Integration und Ausgrenzung schärfen. Damit soll die Gefahr verringert werden, dass aufgrund unreflektierter Festschreibung von Normalitätsvorstellungen Ausschluss und Diskriminierung gefördert werden.

Dialog stärken
Der Dialog zwischen Praxis und Forschung soll gestärkt werden, und zwar gleich vom Beginn der Forschungsarbeiten weg.